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SHB_Auf den Spuren der Industriegeschichte Heilbronns - 1 Tag

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Termin:
16.09.2022 - 16.09.2022
Preis:
ab 89 € pro Person

Leitung: Dr. Joachim Hennze

Historische Brückenschleuse am Wilhelmskanal in Heilbronn | Bildhinweis: Von p.schmelzle – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, LINK


Heilbronn prosperierte zwischen 1870 und 1914 in besonderer Weise. Durch den Wandel von der Weingärtner- und Handwerkerstadt zur Handels- und Industriemetropole dehnte sich die Stadt schnell nach Westen, Süden und Norden aus. Voraussetzungen für Handel und Verkehr waren der Wasserweg Neckar und das württembergische Eisenbahnnetz. Weil die Stadt die meisten Fabriken in Württemberg aufwies, nannte man es damals schon das “schwäbische Manchester”. Während 1875 noch knapp 19.000 Bürger in Heilbronn lebten, siedelten 1910 hier schon über 40.000. Von 1873 an betrieb die Stadt ein eigenes Wasserwerk, 1874 konnte ein monumentaler neuer Bahnhof eingeweiht werden. 1900 wohnten zehn Prozent der württembergischen Millionäre in Heilbronn. Seine wichtigsten Industriezweige waren die Papierverarbeitung, Textilindustrie, Silberwaren- und Maschinenfabriken, chemische Industrie sowie Nahrungs- und Genussmittel.


Schwerpunkte der Tagesreise unter Leitung von Dr. Joachim Hennze, Denkmalpfleger der Stadt Heilbronn, sind die Bauten des Historismus, welche die Industriegeschichte Heilbronns prägten.


Programm:
Wilhelmskanal von 1821, von der Industriebrache zum Gelände der BUGA – Villa Mertz am Rosenberg von 1811 – Gründerzeitvillen in der Cäcilienstraße – so genannte “Weinvilla” (prächtig restauriertes Gebäude von 1873, vom renommierten Stuttgarter Architekten Robert von Reinhardt [1843–1914] zur renaissancehaft geprägten Villa mit reichem Bauschmuck ausgebaut, Ausmalung durch Theatermaler Ernst Bader) – ehemalige Villen der Familien Knorr, Dopfer, Kleinbach, Mayer und Moosbrugger im Heilbronner Osten – Hauptfriedhof mit dem ersten Krematorium Württembergs von 1905. Innenbesichtigungen sind in der Weinvilla und auf dem Friedhof vorgesehen.


Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz

 

• Fahrt im modernen Reisebus
• fachlich qualifizierte Reiseleitung
• alle Führungen
 

Ohne Übernachtung

  • Reisepreis
    89 €

Dr. Joachim Hennze, Offenau


Kunsthistoriker und Volkskundler, Leiter der unteren Denkmalschutzbehörde Heilbronn; geb. 1957; Studium: Kunstgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte, Volkskunde.

 

Wichtige Hinweise

Mindestteilnehmer
Bei dieser Reise beträgt die Mindestteilnehmerzahl 15 Personen. Die eventuelle Absage muss Ihnen spätestens eine Woche vor Leistungsbeginn zugegangen sein.
Bezahlung
Der Gesamtpreis muss bis spätestens eine Woche vor Leistungsbeginn auf dem Konto von Hartmann Reisen eingegangen sein. Selbstverständlich können Sie auch bar oder per ec-Karte in unserem Büro in 72108 Rottenburg-Oberndorf, Schönbuchstr. 59 bezahlen.
Reisepapiere
Bei allen Reisen - soweit in der jeweiligen Reiseausschreibung nicht anders angegeben - ist für EU-Bürger das Mitführen des Personalausweises bzw. des Reisepasses ausreichend.
Hinweis für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Soweit in der Ausschreibung nicht explizit erwähnt, sind unsere Tages- und Mehrtagesreisen grundsätzlich nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

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