Information & Buchung 07073 - 9150-0

Mo- Fr von 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
Mi von 09.00 Uhr - 13.00 Uhr

Sprachauswahl

SHB_Anfänge der Gotik in Deutschland - Eine Reise entlang der Lahn: von imburg nach Marburg und Oberhessen - 4 Tage

Reise als PDF speichern Reise drucken
Termin:
31.05.2023 - 03.06.2023
Preis:
ab 910 € pro Person

Leitung: Reinhard Lambert Auer M.A.

In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart

Dom von Limburg an der Lahn (von Rolf Kranz, CC BY-SA 4.0, LINK

Marburg, die alte Universitäts- und Residenzstadt der hessischen Landgrafen, ist unser Standort für die Reise zu den deutschen Ursprungsorten der im Hochmittelalter neu entstehenden Bauform: Die dortige Elisabethkirche gilt als erste rein gotische Kirche in
Deutschland. Auch wenn sie dieses Attribut bisweilen mit der nahezu zeitgleich entstandenen Liebfrauenkirche in Trier teilt, zeigt sich an ihr eindrücklich, wie hier erstmals die innovativen Bauformen der klassischen Kathedralen Frankreichs
übernommen und in konsequenter Systematik zur Anwendung gebracht
werden. Zugleich erfährt dieser neu importierte Stil hier und bei den in
ihrem Einflussbereich entstandenen Nachfolgebauten der Umgebung mit der Innenraumgestaltung als Hallenkirche schon eine typische eigene regionale
Ausprägung.
Im Fokus der Reise steht zunächst die Phase der frühen Gotik in Marburg und Umgebung. Allerdings eröffnen die vorgesehenen Besichtigungen auf dem Hin- und Rückweg dann auch Perspektiven in die weiteren kunsthistorischen Zusammenhänge.

Viele der besuchten Kirchenbauten liegen in sehenswerten Altstädten mit reicher Bausubstanz gut erhaltener Gebäude, die selbstverständlich ebenfalls zu unserem
Besuchsprogramm gehören. Und nicht zuletzt wird auch die Fahrt durch die, hierzulande wenig bekannten, herrlichen Landstriche der oberen Lahn und nördlich von
Marburg mit ihrer oft unberührten Natur- und Kulturlandschaft zu einem Genuss werden.


1. Tag: Annäherungen flussaufwärts: Anreise von Stuttgart nach Limburg (Dom, erstes Viertel 13. Jh., ein typischer Vertreter der rheinischen Spätromanik mit Verweisen bereits auf die Gotik, von besonderer Wirkung die Rekonstruktion der ursprünglichen Farbigkeit) – Dietkirchen (Stiftskirche, imposant auf steilem Felsen über der Lahn, noch ganz der Romanik zugehörig) – Wetzlar (sog. "Dom" von Wetzlar, wesentliche Bauteile noch frühgotisch, interessante Westfassade: Hinter dem spätgotischen Turmprojekt steht noch die alte Doppelturmanlage der salischen Epoche) – vorbei an Runkel, Weilburg und Braunfels mit den beachtenswerten Burgen und Schlössern Weiterfahrt nach Marburg
(3 Übernachtungen).


2. Tag: Marburg allein ist schon eine Reise wert: Die erste Stelle bei einem
Besuch in der Stadt nimmt die Grabkirche der Hl. Elisabeth ein (erbaut ab 1235
auf Veranlassung des Deutschen Ordens, außerordentliche Architektur, fast noch
vollständig erhaltene mittelalterliche Ausstattung, bedeutend v.a. das Elisabethmausoleum und der Reliquienschrein, ein Meisterwerk mittelalterlicher
Goldschmiedekunst) – Landgrafenschloss über der Stadt (großartiger Saalbau, der die Gotik nun auch in bedeutsamer profaner Ausprägung zeigt) – Altstadt (Vielzahl schön
erhaltener Fachwerkhäuser, weitere Kirchen und das dominierende Rathaus) – Universität, von Landgraf Philipp als erste evangelische Hochschulgründung nach der
Reformation im ehem. Dominikanerkloster eingerichtet (neugotische Aula mit großformatigen, wichtige Marburger Geschichtsereignisse zeigenden Wandgemälden).

3. Tag: Gotische Schätze im oberhessischen Hinterland: Zisterzienserabtei Haina (Hallenkirche, in den für den Orden charakteristischen strengen Formen, zählt nach
Dehio ebenfalls zu den "bedeutendsten frühgotischen Baudenkmälern Deutschlands"; Baubeginn und damit die Übernahme der Gotik vielleicht sogar noch vor der Elisabethkirche) – Niederwildungen (ev. Stadtkirche, 14. Jh., herausragender Schatz gotischer Tafelmalerei mit großem Flügelretabel des Conrad von Soest (1403)) – Frankenberg (Pfarrkirche ab ca. 1280) – Wetter (ehem. Stiftskirche,
Baubeginn kurz nach 1240; neue Gesamtverglasung des an der Stuttgarter Akademie wirkenden Glasmalers Hans Gottfried v. Stockhausen). Die Kirchen in Frankenberg und
Wetter folgen in ihren Bauformen, wenn auch in Vereinfachungen, ziemlich genau denen der Elisabethkirche.

4. Tag: Abstecher zur Hohen Gotik in die Wetterau und nach Rheinhessen: Friedberg (Stadtkirche, große dreischiffige Halle (14. Jh.), weist in ihren Proportionen
und Einzelformen schon deutlich auf eine Weiterentwicklung des gotischen Stils hin) – Oppenheim, schon allein Lage und Stadtbild wären ein Grund, für den Umweg auf
die andere Rheinseite; Katharinenkirche (turmreichen Silhouette, interessante doppelchörige Anlage, bedeutendste gotische Kirche zwischen Straßburg und Köln, verbindet in den Bauformen Einflüsse der beiden großen Bischofskirchen).
 

Für den Besuch der Altstädte mit vielen Treppen sowie steilen, teilweise gepflasterten Gassen ist unbedingt gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und eine ausreichende Kondition erforderlich.

Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart-Weilimdorf, S-Bahnhof, (Rückkehr ca. zwischen 18.30 und 20.00 Uhr)
Ihre Abholzeit mit dem Taxiservice entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen.
Zustieg: 8.30 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der
Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach, Rückkehr ca. zwischen 18.00 und 19.30 Uhr)
unverbindliche Zeitangaben, Änderungen vorbehalten

  • Taxiservice
  • Fahrt im modernen Reisebus
  • fachlich qualifizierte Reiseleitung
  • 3 Übernachtungen mit Frühstück in Hotels der guten Mittelklasse, Zimmer mit Dusche/WC
  • 3 Abendessen
  • ggf. Kurtaxen/Tourismusabgaben
  • alle Führungen
  • alle Eintrittsgelder

Außer beim Frühstück sind Getränke zu den Mahlzeiten nicht im Reisepreis enthalten.
 

Mittelklassehotel

  • Pro Person im Doppelzimmer
    910 €
  • Pro Person im Einzelzimmer
    990 €

zubuchbare Optionen / Ermäßigungen

  • Ermäßigung ohne Taxiservice
    -25 €

Reinhard Lambert Auer M.A.,

Stuttgart, Theologe und Kunsthistoriker, Kunstbeauftragter der Ev. Landeskirche in Württemberg i.R.; geb. 1954; Studium: ev. Theologie, Kunstgeschichte, Religionswissenschaft 

Ihre Reise mit dem Heimatbund beginnt schon an Ihrer Haustür! Bei allen unseren Reisen ab vier Tagen Dauer holt Sie das von uns beauftragte Taxiunternehmen an Ihrer Haustüre ab und bringt Sie und weitere Gäste zum Abfahrtsort des Busses oder zu einem Zustieg, bei Bahn- oder Flugreisen ab Stuttgart zum Bahnhof bzw. zum Flughafen. Am Ende der Reise werden Sie bequem nach Hause zurückgebracht. Innerhalb des umrandeten Bereichs der Karte ist dieser Service für Sie schon im Reisepreis enthalten. Falls Sie außerhalb des Taxikreises wohnen und den Taxitransfer in Anspruch nehmen möchten, erfragen Sie den Aufpreis bitte vor Ihrer Buchung. Die Abwicklung des Haustürservice ist ganz einfach: Bei Ihrer Buchung geben Sie uns Ihre Adresse und Telefonnummer an. Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie Ihre Abholzeit für diese Anschrift. Bei der Anmeldung mehrerer Personen müssen Sie eventuell unterschiedliche Abfahrtsorte gleich mit angeben. Falls Ihre Haustüre nicht einfach zu finden ist, bitten wir Sie um hilfreiche Informationen im Voraus. Zur Sicherheit bleiben Sie am Abreisetag bitte in der Nähe des Telefons, bis Ihr Taxi vor Ihrer Haustüre steht. Aus organisatorischen Gründen können wir Buchungen für Reisen mit Taxi-Transfer nur bis spätestens 4 Werktage vor Reisebeginn annehmen. Mit der Durchführung des Taxiservice beauftragt ist Taxi-Flad, Weil der Stadt. Wollen Sie den Taxiservice nicht nutzen, können Sie natürlich auch selbst zum in der Reisebeschreibung angegebenen Abfahrtspunkt oder einem darin genannten Zustiegsort kommen. Dann ermäßigt sich Ihr Reisepreis um 25,- € pro Person. Sie können dies im Buchungsvorgang angeben. Weitere Zustiege entlang der Strecke können auf Anfrage vereinbart werden, ein Anspruch darauf besteht allerdings nicht. Wenn Sie den Taxiservice nicht nutzen wollen, teilen Sie uns das bitte direkt bei Ihrer Buchung mit. Eine spätere Änderung ist aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich.

Wichtige Hinweise

Mindestteilnehmer
Bei dieser Reise beträgt die Mindestteilnehmerzahl 15 Personen. Die eventuelle Absage muss Ihnen spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn zugegangen sein. Maximale Gruppengröße ca. 25 Personen.
Bezahlung
Bitte bezahlen Sie nach Ihrer Buchung eine Anzahlung in Höhe von 10 %. Die Restzahlung sollten Sie bis drei Wochen vor Reiseantritt auf unser Konto überweisen. Selbstverständlich können Sie auch bar oder per ec-Karte in unserem Büro in 72108 Rottenburg-Oberndorf, Schönbuchstr. 59 bezahlen.
Reisepapiere
Bei allen Reisen - soweit in der jeweiligen Reiseausschreibung nicht anders angegeben - ist für EU-Bürger das Mitführen des Personalausweises bzw. des Reisepasses ausreichend.
Hinweis für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Soweit in der Ausschreibung nicht explizit erwähnt, sind unsere Tages- und Mehrtagesreisen grundsätzlich nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Reisesuche öffnen

Reisefinder

 

GRUPPENREISEN

REISEBUS MIETEN

Die aktuellen Kataloge

 Anfordern & online blättern

weiter

Kundenbewertungen von reise-bewertungen.com
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.DetailsOk